Mittwoch, 13. August 2025 Dublin - Galway Anreise

Vom Flughafen aus fuhren wir mit Sonnenschein ohne Umschweife, direkt über die Autobahn M4/5 nach

Glonmacnoise

Am Parkplatz konnte man schon erkennen, dass sich hier seit meinem letzten Besuch 2013 ganz schön was verändert hatte. Der Parkplatz war viel größer und auch der Eingangsbereich mit dem Kassenbereich war erneuert worden. Was mich aber am meisten begeisterte, war das tolle Wetter. Die Sonne strahlte nur so vom Himmel.

Clonmacnoise (irisch: Cluain Mhic Nóis, „Wiese der Söhne des Nós“) liegt am Shannon im County Offaly und gehört zu den bedeutendsten frühchristlichen Klosteranlagen Irlands. Das Kloster wurde um 545 n. Chr. vom heiligen Ciarán gegründet und entwickelte sich bald zu einem wichtigen Zentrum des Glaubens, der Bildung und der Kunst.

Auf dem Gelände sind heute die Ruinen mehrerer Kirchen, eine Kathedrale, ein Rundturm und mehrere kunstvoll verzierte Hochkreuze zu sehen – darunter das berühmte „Cross of the Scriptures“, eines der schönsten Irlands.

Clonmacnoise war über Jahrhunderte ein bedeutender religiöser Ort und Begräbnisstätte vieler irischer Könige. Durch Überfälle, Brände und den Niedergang des Klosterlebens verlor die Anlage ab dem 12. Jahrhundert an Bedeutung.

Heute ist Clonmacnoise eine beeindruckende Ruinenstätte mit Besucherzentrum, die einen tiefen Einblick in Irlands frühmittelalterliche Geschichte bietet.

Etwa eine Stunde spazierten wir über die großzügige Anlage und entdeckten dabei das eine und andere Fotomotiv

Bei unserem Spaziergang über das weitläufige Gelände der Klosteranlage konnten wir unseren Augen kaum trauen, als wir im nahen Fluss bedende Kühe entdeckten.

Nach der Besichtigung der Klosteranlage wurde es Zeit für ein kleines Picknick und einer Dosis Koffein. Zum Glück gab es am Parkplatz eine kleine Imbisbude.  Gestärkt machten wir uns auf den Weg nach

Galway

Nachdem wir das Auto am B&B geparkt und unser Gepäck im Zimmer untergebracht hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt.

Dort angekommen empfing uns – wie erwartet – ein lebhaftes Gewusel. Nachdem wir uns zunächst mit der Kamera ein wenig treiben gelassen hatten, suchten wir uns schließlich ein Plätzchen in einem der zahlreichen Pubs. Bei einem kühlen Bier ließen wir den Trubel an uns vorbeiziehen und kamen erst einmal richtig an.

Zum Abendessen spazierten wir gerade einmal zwei Häuser weiter in ein Fisch-SB-Restaurant. Dies war eine Empfehlung unseres Vermieters. Der Tipp war klasse! Der Fisch war lecker und günstig. Gut gestärkt machten wir uns anschließend noch auf den Weg hinunter zum Fluss, dorthin, wo der Corrib  ins Meer mündet.

Hier war es deutlich ruhiger als in der Innenstadt. Statt vieler Touristen trafen wir vor allem auf Einheimische, die den milden irischen Abend genossen und den Tag entspannt beim Vorbeiziehen der schönen roten Segelboote ausklingen ließen.

Nach diesem kleinen Spaziergang retteten wir uns vor einem kleinen Regenschauer in einen Music-Pub. Gerade noch rechtzeitig, um einen guten Sitzplatz zu ergattern.

Unsere Erkenntnis des Tages 🙂